FDP Bremerhaven

Berufsbildende Schulen spielen Schlüsselrolle bei Flüchtlingsintegration

Hilz: Ausbildungsstandort Bremerhaven stärken

Bremerhaven, den 24.5.2106. Die Freien Demokraten in der Stadtverordnetenversammlung sehen eine Schlüsselrolle für die Flüchtlingsintegration bei den Berufsschulen. Der bildungspolitische Sprecher Prof. Dr. Hauke Hilz erklärt dazu: „Haben junge Flüchtlinge, Zuwanderer und Asylbewerber bereits erste berufliche Erfahrung im Heimatland gesammelt, kann daran anknüpfend nachqualifiziert werden. Das können insbesondere unsere Berufsschulen am besten. Ziel muss dabei der Erwerb eines Berufsabschlusses sein.“

Die FDP fordert in einem Antrag in der Stadtverordnetenversammlung eine gute personelle und materielle Ausstattung und geeignete Strukturen, damit die Berufsbildenden Schulen auch in der Lage sind, die geforderten Standards zu erhalten sowie zusätzliche Aufgaben wahrzunehmen. Hilz erläutert: „Für Bremerhavener und Zuwanderer gilt gleichermaßen: Die jungen Menschen müssen in die Lage versetzt werden, ihre Talente zu erkennen, sie bestmöglich auszuformen, um sie dann im eigenen Interesse und entsprechend des Bedarfs des Arbeitsmarktes aktiv einzubringen. Durch die Berufsschulen haben wir eine Infrastruktur, die genau das für Jugendliche und junge Erwachsene leisten kann. Diese Chance müssen wir nutzen. Wir dürfen dabei auch nicht die jungen Frauen unter den Zuwanderern, Flüchtlingen und Asylbewerbern vergessen. Sie müssen gezielt für eine berufliche Ausbildung angesprochen werden.“

Flüchtlinge sollen ab dem frühestmöglichen Zeitpunkt die Möglichkeit haben, sich für Lehrstellen im dualen System zu bewerben oder eine vollzeitschulische Ausbildung an einer berufsbildenden Schule zu beginnen. „Die beste Integration ist die Arbeit mit deutschen Kollegen“, so Hilz. „Je früher wir damit anfangen, desto besser. Initiativen aus der Bremerhavener Wirtschaft zeigen bereits Erfolge. Aber wir dürfen die Wirtschaft nicht alleine lassen, sondern müssen sie durch unsere berufsbildenden Schulen unterstützen.“ Die Freien Demokraten fordern weiter, dass eine Förderung auf angemessenes Sprachniveau vor Ausbildungsbeginn gewährleistet sein muss, das während der Ausbildung vertieft wird.


Den Antrag für die Stadtverordnetenversammlung finden Sie unter folgendem Link:

Den Antrag für die Stadtverordnetenversammlung finden Sie hier

Frage der Woche der Nordseezeitung

Die rot-schwarze Koalition will die 3-Prozent-Hürde für die Stadtverordnetenversammlung einführen. Wie stehen Sie dazu?

Hauke Hilz beantwortet diese Woche
Hauke Hilz beantwortet diese Woche
Die Vielfalt in der Stadtverordnetenversammlung tut der Demokratie in Bremerhaven gut. Auch ohne Sperrklausel ist die Stadtverordnetenversammlung uneingeschränkt handlungsfähig. Die Zwei-Parteien-Koalition verfügt über eine satte Mehrheit. Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz können von so einer Konstellation trotz 5 %-Hürde nur träumen. Außerdem gibt es hohe verfassungsrechtliche Hürden für die Einführung einer Sperrklausel, weil sie die Gleichheit der Wahl einschränkt. Da es gerade in Bremerhaven immer Betroffene gibt, die gegen eine Wahl klagen, müssen wir solch eine verfassungsrechtlich fragwürdige Sperrklausel vermeiden.

SENAT VERSAGT BEIM OTB

Hilz: Rot-Grün schadet Wirtschaftsstandort

Bremerhaven. 19.5.16. Zum Baustopp des Offshore-Terminals Bremerhaven (OTB) erklärt der stv. Vorsitzende und hafenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Prof. Dr. Hauke Hilz:

„Mit dem vom Oberverwaltungsgericht Bremen verhängten Baustopp erreicht das Versagen des Senats bei der Realisierung des OTB einen traurigen Höhepunkt. Bewahrheitet sich, dass der Senat gar nicht berechtigt war, den Planfeststellungsbeschluss zu erlassen, ist das Projekt endgültig gescheitert.“

Dass die Klage jetzt durch Formfehler bei der Planung Erfolg hat, ist nach Ansicht von Hilz ein Armutszeugnis für den Senat und muss folglich auch Konsequenzen haben.

„Rot-Grün hat sich ideologisch verbohrt für den schlechteren Standort und für die Beschränkung auf Offshore entschieden – in der Illusion, so könnte man Klagen von Umweltverbänden vermeiden. Damit hat die Koalition den Wirtschaftsstandort Bremerhaven unnötig beschädigt“, so Hilz.

Die Freien Demokraten hatten sich immer für einen Schwerlastterminal am logistisch und ökonomisch besten Standort Erdmansiel ausgesprochen und für die Finanzierung des Projektes durch private Investoren. So wäre auch die Koexistenz mit dem Flughafen Luneort möglich gewesen.

Bundeswehr auf Seestadtfest willkommen

Freemann: Bundeswehr ist Teil der Gesellschaft

Bernd Freemann
Bernd Freemann
Bremerhaven, 17.5.16. Zur Debatte um die Präsenz der Bundeswehr auf dem Seestadtfest erklärt der sicherheitspolitische Sprecher der Freien Demokraten in der Stadtverordnetenversammlung, Bernd Freemann: „Die Bundeswehr ist auf dem Seestadtfest willkommen - wie auch jede andere Institution, die dem Frieden und der Freiheit verpflichtet ist.“

Die Bundeswehr habe einen glasklaren Platz in unserer Gesellschaft und trägt Verantwortung unter UN-Mandaten zur Gewährleistung von Frieden und Freiheit in der ganzen Welt. Sie ist als Parlamentsarmee ein Verfassungsorgan unseres Staates. „Für uns Freie Demokraten gehört die Bundeswehr selbstverständlich zu unserem Land und unserer friedlichen, freiheitlich demokratischen Grundordnung“, so Freemann. „Das sollten auch die Linken endlich akzeptieren.“

In Bremerhaven hat die Bundeswehr mit ihrer Marine eine besondere Bedeutung. „Wir feiern gerade 60 Jahre Marineoperationsschule in Bremerhaven. Dazu sind auch der Besuch des Segelschulschiffs ‚Gorch Fock‘ immer eine Bereicherung für Bremerhaven gewesen. Bremerhaven ist mit der Bundesmarine eng verbunden – und das ist gut so“, erklärt Freemann.

Zweites durchgängiges Gymnasium für Bremerhaven

Prof. Dr. Hauke Hilz
Prof. Dr. Hauke Hilz
Hilz: Lloyd-Gymnasium stößt längst an Kapazitätsgrenzen

Bremerhaven, 11. Mai 2016. Die Freien Demokraten in der Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung fordern ein zweites durchgängiges Gymnasium für Bremerhaven. Der bildungspolitische Sprecher, Prof. Dr. Hauke Hilz, erklärt dazu: »Das bestehende Lloyd-Gymnasium stößt schon längst an seine Kapazitätsgrenzen. Es ist die einzige Wahlmöglichkeit als durchgängiges Gymnasium und wird überdurchschnittlich angewählt.«

18 Prozent der Schülerinnen und Schüler haben aktuell das Lloyd-Gymnasium als weiterführende Schule angewählt. Damit ist die Nachfrage für diese Schulform ungebrochen hoch und liegt deutlich über der relativen Auswahlquote für die Oberschulen. Da die Stadt von Jahr zu Jahr wächst, werden die Schülerzahlen auch in Zukunft weiter steigen.

Hilz: »Angesichts dieser Popularität bei den Schülerinnen und Schülern brauchen wir dringend Vorbereitungen für die Errichtung eines zweiten durchgehenden Gymnasiums. Mit dem von uns in die Stadtverordnetenversammlung eingebrachten Antrag fordern wir den Magistrat auf, bis zum Anfang des kommenden Jahres ein entsprechendes Konzept vorzulegen.«

Den Antrag für die Stadtverordnetenversammlung finden Sie hier.

FDP Bremerhaven trauert um Hans-Dietrich Genscher

Am gestrigen Donnerstag, den 31.03.2016, ist der ehemalige Vizekanzler, Bundesaußenminister und FDP-Bundesvorsitzende Hans-Dietrich Genscher verstorben. Genscher war Ehrenvorsitzender der FDP. Dazu erklärt der FDP-Landesvorsitzende Prof. Dr. Hauke Hilz:
„Mit Hans-Dietrich Genscher verliert die FDP ihren größten Freien Demokraten und Staatsmann. Unvergessen bleiben seine Verdienste als Bundesaußenminister um die Deutsche Einheit. Hans-Dietrich Genscher war der Bremer FDP immer sehr verbunden, seit er in den 50er Jahren in Bremen in die FDP eintrat. Wir denken auch an sein Wirken in Bremen. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie. Ihr gilt unser Mitgefühl."

Öffentlichen Nahverkehr in Bremerhaven stärken

Die Freien Demokraten in der Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung fordern zur Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs die Umsetzung von Maßnahmen, die für die Bürgerinnen und Bürger Bremerhavens und der Region sowie für die Touristinnen und Touristen erhebliche Verbesserungen bedeuten. Dafür haben sie einen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht, der auf der Sitzung am 28.4.2016 debattiert wird.

Prof. Dr. Hauke Hilz, Stadtverordneter der Freien Demokraten FDP, betont, dass mit geringem Aufwand die umweltfreundliche Mobilität verbessert werden kann:

„Eine Buslinie wie die Schnellbuslinie 511, die viele touristischen Ziele unserer Stadt verbindet, muss auch am Wochenende und in den Abendstunden mindestens zwischen Roter Sand, Alter Bürger, Havenwelten und Schaufenster Fischereihafen verkehren. Dazu muss die zentrale Linie besser für Touristen erkennbar werden.“

Hilz möchte den Bahnhof Wulsdorf besser an das Busnetz anbinden: „Die Schnellbuslinie 501 eignet sich, wenn sie ab Bahnhofstraße (Wulsdorf) weiter über Vieländer Weg, Vorarlberger Straße (Surheide), Schiffdorfer Chaussee bis zum Klinikum Reinkenheide fährt. Damit wäre auch Wulsdorf besser ans Klinikum Reinkenheide angeschlossen. Dafür kann die Linie 517 entfallen.“

Es gäbe zudem ein großes Potenzial zum besseren Anschluss an das Regio-S-Bahn- und Regionalexpress-Netz im Norden. „Um den Stadtnorden und die nördlichen Nachbargemeinden besser anzubinden, wollen wir Freien Demokraten einen zusätzlichen Haltepunkt am Bahnhof Speckenbüttel“, so Hilz. „So können Anfahrtswege verkürzt und damit verbundene Umweltbelastungen gesenkt werden.“



Der Antrag für die Stadtverordnetenversammlung ist unter folgendem Link zu finden:
Den Antrag in der Stadtverordnetenversammlung finden sie hier

Freie Demokraten in Bremerhaven wählen neuen Vorstand

Hauke Hilz, Bernd Schomaker, Bernd Freemann
Hauke Hilz, Bernd Schomaker, Bernd Freemann
Bernd Schomaker bleibt Kreisvorsitzender

Bremerhaven. Der FDP Kreisverband Bremerhaven hat auf seiner Mitgliederversammlung am 15.3.2015 einen neuen Vorstand gewählt. Bernd Schomaker wurde als Kreisvorsitzender bestätigt. Prof. Dr. Hauke Hilz bleibt stellvertretender Kreisvorsitzender. Als zweiter Stellvertreter wurde Falk Schulte ebenfalls bestätigt. Schatzmeister bleibt Bernd Freemann. „Ich freue mich, dass wir im Kreisvorstand seit Jahren zuverlässig zusammenarbeiten“, so Schomaker.
Die Mitgliederversammlung hat außerdem einen Beschluss gegen die 3-Prozent-Klausel in der Stadtverordnetenversammlung Bremerhaven gefasst. „Wir sind mit dem derzeitigen Wahlrecht zufrieden“, so Schomaker. „Die Vielfalt in der Stadtverordnetenversammlung tut der Demokratie in Bremerhaven gut.“
Die Freien Demokraten befassten sich auch mit der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik in Bremerhaven. „Wir wollen Wege aufzeigen, damit Arbeitsplätze in Bremerhaven entstehen“, so Schomaker. „Unter anderem muss alles getan werden, damit die Wirtschaft in Bremerhaven von der Siemens-Ansiedelung so viel wie möglich profitiert. Wir werden uns nicht mit der Haltung von Oberbürgermeister Grantz abfinden, dass Bremerhaven sich auf eine Arbeitslosenquote von 20 % einstellen muss. Unser Ziel ist mittelfristig unter die 10 % zu kommen.“
Den Beschluss im Wortlaut finden Sie hier.

Bremerhavener FDP trauert um Guido Westerwelle

Am heutigen Freitag, den 18.03.2016, ist der ehemalige Vizekanzler, Bundesaußenminister und FDP-Bundesvorsitzende Dr. Guido Westerwelle verstorben. Dazu erklärt der FDP-Landesvorsitzende Prof. Dr. Hauke Hilz:

"Mit Guido Westerwelle verliert die Bremer FDP einen Freund und Unterstützer. In vielen Wahlkämpfen hat er mit uns für mehr Freiheit für mehr Menschen gestritten. Er war ein großer Freidemokrat. Wir haben alle gehofft, dass er den Kampf gegen seine schwere Krankheit gewinnt. Unsere Gedanken sind bei seinem Mann und seiner Familie. Ihnen gilt unser Mitgefühl. Wir sind traurig, trauern mit der ganzen FDP und werden Westerwelles Andenken wahren."


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