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Wildtierhilfe – Landeslösung muss beide Städte im Blick haben

Eine Lösung für Bremen allein reicht nicht. Bremerhaven hat den gleichen Anspruch auf eine funktionierende Wildtierhilfe.

Bild KI generiert

Die Berichterstattung der Nordsee-Zeitung vom 23.07.2026 über die zukünftige Organisation der Wildtierhilfe und die bevorstehende Debatte in der Bremischen Bürgerschaft nimmt die FDP-Fraktion Bremerhaven zum Anlass, ihre Erwartungen an die anstehenden parlamentarischen Beratungen zu formulieren.

Der Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion Bremerhaven, Bernd Freemann, begrüßt ausdrücklich, dass sich die Bremische Bürgerschaft mit der zukünftigen Organisation der Wildtierhilfe befassen wird.

„Die Diskussion zeigt, dass Handlungsbedarf besteht. Es ist richtig, jetzt eine tragfähige und nachhaltige Lösung für das Land Bremen auf den Weg zu bringen.“

Mit einer parlamentarischen Anfrage und einem anschließenden Antrag gemeinsam mit der CDU hat die FDP-Bürgerschaftsfraktion das Thema frühzeitig auf die politische Agenda gesetzt. Umso mehr begrüßt die FDP-Fraktion Bremerhaven, dass nun auch die Bremer Regierungskoalition das Thema aufgreift. Entscheidend ist jetzt, dass das Ergebnis den Bedürfnissen beider Städte gerecht wird.

Für die FDP-Fraktion ist dabei ein Grundsatz von besonderer Bedeutung:

„Das Land Bremen besteht aus zwei Städten. Deshalb muss eine Lösung von Anfang an Bremen und Bremerhaven gleichermaßen im Blick haben. Eine Lösung für Bremen ist noch keine Lösung für das Land Bremen.“

Freemann betont, dass die bevorstehenden Beratungen die Chance bieten, die Wildtierhilfe im Land Bremen dauerhaft zukunftsfest aufzustellen.

„Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die Weichen richtig zu stellen. Am Ende muss eine Lösung stehen, die auch in Bremerhaven eine schnelle und fachgerechte Versorgung verletzter Wildtiere gewährleistet. Eine Landeslösung darf nicht dazu führen, dass Hilfe für verletzte Wildtiere für Bremerhavenerinnen und Bremerhavener erst in Bremen beginnt.“